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Holger Knauer

Sicherheit für Hanau

Klartext zum Thema Sicherheit

Klartext zum Thema Sicherheit 600 450 Holger Knauer

Sicherheit ist die Grundvoraussetzung für ein gutes Leben in Hanau. Dabei klaffen Statistiken und persönliche Wahrnehmungen oft auseinander. Deshalb spreche ich offen darüber, was mir die Menschen zum Thema Sicherheit berichten, was ich nicht akzeptiere und wie ich künftig noch entschlossener handeln werde. Wir müssen reden, Hanau – und ich verspreche: Ich bleibe dran.

 Subjektives Sicherheitsgefühl: Was die Menschen bewegt

Viele Hanauerinnen und Hanauer sagen mir, sie fühlten sich an manchen Orten unsicher. Verfall der Ordnung, Respektlosigkeit, aggressive Gruppen, schlecht beleuchtete Wege oder auffällige Treffpunkte verändern das Stadtbild und verunsichern die Menschen. Besonders Frauen schildern, dass sie Parks oder Straßen nach Einbruch der Dunkelheit meiden. Ja, Hanau wächst und verändert sich. Für mich gilt: Niemand soll sich unsicher fühlen oder nachts aus Angst Umwege gehen müssen. Jede und jeder hat das Recht, sich in Hanau zuhause und sicher zu fühlen.

Sicherheit: Mehr als Zahlen

Unsere Kriminalstatistik zeigt: Die Gesamtzahl der Straftaten in Hanau ist über Jahre gesunken. Aber was nützt das, wenn sich das nicht im Alltag widerspiegelt? Fakt ist: Straftaten im öffentlichen Raum sind präsenter als früher. Verstöße durch Raser, Jugendbanden oder problematische Kioske, aber auch Ängste durch Sprachbarrieren oder städtebauliche Missstände verschärfen oft das Unsicherheitsgefühl.

Das will ich ändern. Sicherheit ist mehr als eine Polizeistatistik, sie ist Lebensqualität. Die stärke ich mit sichtbaren, spürbaren Maßnahmen.

Klare Kante gegen Unsicherheit

Wer Regeln bricht, muss Konsequenzen spüren. Diese werde ich in Zukunft noch stärker durchsetzen. Folgende Maßnahmen helfen dabei:

  • Verstärkte Beleuchtung und freie Sichtachsen überall dort, wo Angsträume entstehen.
  • Mehr Videoschutzanlagen, die Straftaten nicht nur dokumentieren, sondern potenzielle Täterinnen und Täter auch abschrecken.
  • Stärkerer Ausbau des Einsatzes städtischer Ordnungskräfte und Polizei; gezielt an den Hotspots, von denen Unsicherheit ausgeht.
  • Schnelle Intervention bei illegalen Aktivitäten, Schwarzarbeit oder Drogenhandel, gemeinsam mit Polizei, Zoll und Finanzbehörden.
  • Bauliche Barrieren an typischen Treffpunkten für Raser und Poser.

Ich schiebe Probleme nicht auf die lange Bank, sondern gehe sie an. Sicherheit bleibt Chefsache – das verspreche ich Ihnen auch für die kommenden Jahre.

Zuhören, reden, handeln – für mehr Vertrauen

Subjektive Sicherheit entsteht durch Dialog, Präsenz und klare Antworten. Ich suche das Gespräch, höre zu und packe an. Neben Kontrolle setze ich auf Prävention: gezielte Jugendarbeit, Programme für Toleranz, Demokratie und Zivilcourage.

Jugendliche, die in Gefahr sind, den falschen Weg zu gehen, lasse ich nicht allein – aber auch nicht die Familien oder Anwohner, die unter Problemen leiden. In enger Zusammenarbeit mit Polizei, Schulen, Sozialarbeitern und weiteren Partnern will ich in Prävention investieren, gesellschaftlichen Zusammenhalt schaffen und klare Antworten auf neue Herausforderungen geben.

Wer dazugehört, findet in Hanau eine offene Tür. Wer stört, muss mit entschiedenen Konsequenzen rechnen.

Mein Versprechen

Ich rede nicht um den heißen Brei herum; mit mir als Oberbürgermeisterin wird Hanau die Probleme proaktiv anpacken. Ich nehme Bedenken ernst – und ich handle. Hanau steht für Vertrauen, Respekt und Ordnung.

Ich verspreche Ihnen: Bei Sicherheit gibt es für mich kein „Vielleicht“. Bei diesem wichtigen Thema gibt es nur eine klare Haltung im Sinne aller Menschen in unserer Stadt.

Zusammenhalt in Hanau

Klartext zum Thema gesellschaftlicher Zusammenhalt

Klartext zum Thema gesellschaftlicher Zusammenhalt 600 380 Holger Knauer

Wir leben in einer Stadt voller Energie, Ideen und Vielfalt. Leider hört man immer öfter, dass Feste abgesagt werden müssen und Ehrenämter unbesetzt bleiben. Das bereitet mir große Sorge, denn das Ehrenamt ist das Rückgrat unserer Stadtgesellschaft und Grundlage für das, was Hanau lebenswert und stark macht. Ohne das Engagement all der Freiwilligen und Vereine wären die großen Feste wie das Lamboy- oder Bürgerfest, die Stadtteilfeste oder auch viele alltägliche Angebote gar nicht möglich.

Stark wird, wer zusammensteht

Mit Blick zurück auf unsere Geschichte wird schnell klar: Der Wohlstand und die Lebensqualität, die wir heute genießen, basieren auf dem Willen unserer Großeltern und Eltern, gemeinsam etwas zu schaffen. Sie haben aufgebaut, angepackt und sich für ihre Stadt stark gemacht – oft ohne zu zögern und weil sie wussten, dass Erfolg nur gemeinsam möglich ist. In den vergangenen Jahrzehnten haben wir in Frieden und Wohlstand gelebt. Nach den Entbehrungen der Pandemie fällt aber auf: Viele Menschen ziehen sich zurück, gesellschaftlicher Egoismus nimmt spürbar zu. Veranstaltungen müssen abgesagt werden, weil Helfende fehlen. Diese Entwicklung dürfen wir nicht akzeptieren.

Wir dürfen nicht nur nehmen

Gemeinschaft lebt davon, dass jede und jeder gibt, nicht nur nimmt. Wir müssen uns alle an die eigene Nase packen, ob jung oder alt, ob im Verein oder bei der Nachbarschaftshilfe. Unser Hanau braucht den Mut und den Willen zum Mitmachen. Denn ohne Ehrenamt, ohne Menschen, die ihre Zeit und Kraft investieren, bliebe vieles auf der Strecke, von Kultur bis Sport. Gerade in unruhigen Zeiten ist es wichtig, dass wir enger zusammenrücken und uns bewusst machen: Gemeinschaft entsteht durch Geben und Mitmachen, nicht durch Konsum und Forderung.

Danke sagen, Kraft schenken

Es sind oft die kleinen Dinge, die große Wirkung entfalten, zum Beispiel ein anerkennendes „Danke“ an die Nachbarin, die beim Sommerfest hilft, an den Trainer im Sportverein oder an die Stadtteilmütter, die sich um andere kümmern. Auch soziale Einrichtungen, Vereine und viele unsichtbare Helfende leisten täglich Außergewöhnliches für Hanau. Wir sollten öfter innehalten und unseren Mitmenschen Wertschätzung schenken. Das gibt enorme Kraft für ihr Engagement.

Mein Appell: Mehr „Wir“, weniger „Ich“

Hanau wäre ohne das Ehrenamt, die Vereine und die vielen Freiwilligen nicht das, was wir an ihm schätzen: offen, lebendig, solidarisch. Die Stadt kann viel für die Rahmenbedingungen tun, aber der eigentliche Zusammenhalt erwächst aus dem Miteinander. Lassen Sie uns weniger auf den Staat schielen und mehr den Blick auf unser eigenes Handeln richten. Was kann ich geben? Wo kann ich mich einbringen? Nur so funktioniert Gemeinschaft und nur so sichern wir unsere Zukunft in einem starken, lebendigen Hanau.

Mein Wunsch ist, dass wir alle uns wieder öfter daran erinnern, was unsere Eltern und Großeltern gemeinsam möglich gemacht haben. Dass wir mutig sind, uns engagieren und in schwierigen Zeiten zusammenhalten – für unsere Stadt und unsere Gesellschaft. Danke an alle, die sich tagtäglich einsetzen. Ohne Sie wäre Hanau nicht Hanau. Und das muss auch in Zukunft so bleiben.