Sicherheit ist die Grundvoraussetzung für ein gutes Leben in Hanau. Dabei klaffen Statistiken und persönliche Wahrnehmungen oft auseinander. Deshalb spreche ich offen darüber, was mir die Menschen zum Thema Sicherheit berichten, was ich nicht akzeptiere und wie ich künftig noch entschlossener handeln werde. Wir müssen reden, Hanau – und ich verspreche: Ich bleibe dran.
Subjektives Sicherheitsgefühl: Was die Menschen bewegt
Viele Hanauerinnen und Hanauer sagen mir, sie fühlten sich an manchen Orten unsicher. Verfall der Ordnung, Respektlosigkeit, aggressive Gruppen, schlecht beleuchtete Wege oder auffällige Treffpunkte verändern das Stadtbild und verunsichern die Menschen. Besonders Frauen schildern, dass sie Parks oder Straßen nach Einbruch der Dunkelheit meiden. Ja, Hanau wächst und verändert sich. Für mich gilt: Niemand soll sich unsicher fühlen oder nachts aus Angst Umwege gehen müssen. Jede und jeder hat das Recht, sich in Hanau zuhause und sicher zu fühlen.
Sicherheit: Mehr als Zahlen
Unsere Kriminalstatistik zeigt: Die Gesamtzahl der Straftaten in Hanau ist über Jahre gesunken. Aber was nützt das, wenn sich das nicht im Alltag widerspiegelt? Fakt ist: Straftaten im öffentlichen Raum sind präsenter als früher. Verstöße durch Raser, Jugendbanden oder problematische Kioske, aber auch Ängste durch Sprachbarrieren oder städtebauliche Missstände verschärfen oft das Unsicherheitsgefühl.
Das will ich ändern. Sicherheit ist mehr als eine Polizeistatistik, sie ist Lebensqualität. Die stärke ich mit sichtbaren, spürbaren Maßnahmen.
Klare Kante gegen Unsicherheit
Wer Regeln bricht, muss Konsequenzen spüren. Diese werde ich in Zukunft noch stärker durchsetzen. Folgende Maßnahmen helfen dabei:
- Verstärkte Beleuchtung und freie Sichtachsen überall dort, wo Angsträume entstehen.
- Mehr Videoschutzanlagen, die Straftaten nicht nur dokumentieren, sondern potenzielle Täterinnen und Täter auch abschrecken.
- Stärkerer Ausbau des Einsatzes städtischer Ordnungskräfte und Polizei; gezielt an den Hotspots, von denen Unsicherheit ausgeht.
- Schnelle Intervention bei illegalen Aktivitäten, Schwarzarbeit oder Drogenhandel, gemeinsam mit Polizei, Zoll und Finanzbehörden.
- Bauliche Barrieren an typischen Treffpunkten für Raser und Poser.
Ich schiebe Probleme nicht auf die lange Bank, sondern gehe sie an. Sicherheit bleibt Chefsache – das verspreche ich Ihnen auch für die kommenden Jahre.
Zuhören, reden, handeln – für mehr Vertrauen
Subjektive Sicherheit entsteht durch Dialog, Präsenz und klare Antworten. Ich suche das Gespräch, höre zu und packe an. Neben Kontrolle setze ich auf Prävention: gezielte Jugendarbeit, Programme für Toleranz, Demokratie und Zivilcourage.
Jugendliche, die in Gefahr sind, den falschen Weg zu gehen, lasse ich nicht allein – aber auch nicht die Familien oder Anwohner, die unter Problemen leiden. In enger Zusammenarbeit mit Polizei, Schulen, Sozialarbeitern und weiteren Partnern will ich in Prävention investieren, gesellschaftlichen Zusammenhalt schaffen und klare Antworten auf neue Herausforderungen geben.
Wer dazugehört, findet in Hanau eine offene Tür. Wer stört, muss mit entschiedenen Konsequenzen rechnen.
Mein Versprechen
Ich rede nicht um den heißen Brei herum; mit mir als Oberbürgermeisterin wird Hanau die Probleme proaktiv anpacken. Ich nehme Bedenken ernst – und ich handle. Hanau steht für Vertrauen, Respekt und Ordnung.
Ich verspreche Ihnen: Bei Sicherheit gibt es für mich kein „Vielleicht“. Bei diesem wichtigen Thema gibt es nur eine klare Haltung im Sinne aller Menschen in unserer Stadt.


