Mobilität braucht Vernunft statt Ideologie
Mobilität ist ein Grundbedürfnis. Wer mobil ist, nimmt am gesellschaftlichen Leben teil. Deshalb brauchen wir eine Verkehrspolitik, die Mobilität ermöglicht – nicht einschränkt.
Ich sage klar: Wir wollen keine Politik der Verbote, sondern der Angebote. Die Verkehrswende gelingt nur, wenn Alternativen zum Auto attraktiv, zuverlässig und einfach zu nutzen sind. Ein starker ÖPNV ist das Rückgrat moderner Mobilität, ergänzt durch gute Rad- und Fußwege, Car- und Bikesharing sowie neue Mobilitätsstationen, die das Umsteigen leicht machen. On-Demand-Angebote müssen gerade am Abend und am Wochenende verlässlich verfügbar sein, um echte Wahlfreiheit zu schaffen.
Ich stehe für ein gleichberechtigtes Nebeneinander aller Verkehrsformen. Das Auto bleibt für viele Menschen wichtig, auch das gehört zur Realität. Niemandem hilft es, Verkehrsträger gegeneinander auszuspielen. Entscheidend ist, dass jeder Weg sicher, umweltverträglich und effizient gestaltet ist. Dazu gehört eine moderne Infrastruktur, die gepflegt und weiterentwickelt wird. Wir dürfen nicht von der Substanz leben, sondern müssen investieren – in Straßen, Schienen, Radwege und smarte Logistiklösungen.
Mein Ziel ist es, mit intelligenter Verkehrssteuerung, mit Sensorik und Künstlicher Intelligenz Verkehrsflüsse zu analysieren, zu lenken und Staus zu vermeiden. Wenn wir Parkdruck mit durchdachten Quartierskonzepten mindern und verschiedene Verkehrsmittel sinnvoll vernetzen, schaffen wir spürbare Entlastungen für die Umwelt, die Straßen und vor allem für die Menschen in unserer Stadt.
Mobilität der Zukunft bedeutet technologischen Fortschritt, digitale Vernetzung und eine neue Leichtigkeit und Freiheit im Alltag.
